Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen beim Sängerchor „Harmonie“ Steinbach. Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wissenswerte über den Verein, seine Chöre und die Aktivitäten. Viel Spaß dabei!

Aktuelle Beiträge

Der Sängerchor „Harmonie“ Steinbach trauert um einen positiv verrückten Fastnachter und Entertainer

In der Zeit von 2016 bis 2018 stand Günther Elm dreimal auf der „Harmonie“ Bühne. Unvergessen seine Moderation auf "Platt" zum Chorabend "Steinbach singt" anlässlich 90 Jahre "Harmonie" am 24.09.2016.

"Eine große Bereicherung war Moderator Günther Elm aus Fulda – das ist ein Vorort von Steinbach, wie er erklärte. Der Mundartspezialist und Heimatdichter führte charmant und äußerst humorvoll durch das kurzweilige Programm." (Hünfelder Zeitung v. 27.09.2016).

Steinbach und seine Art haben ihm so gut gefallen, dass er es sich nicht nehmen ließ, auch an der Steimicher Fasching teilzuhaben: So am Bunten Abend am 11.02.2017 unter dem Motto "We are family" - natürlich in lockerer und mundartlicher Moderation. "Fachmännisch und ideenreich führte das Fastnachtsurgestein Günther Elm aus Fulda durch das Programm. Wie von ihm gewohnt leitete er mit Witz und Charme zum jeweils nächsten Auftritt über." (WIR-Bericht Februar 2017).

Auch im Folgejahr moderierte Günther Elm in Kooperation mit dem Vorsitzenden Markus Gutberlet den Bunten Abend am 27.01.2018. "Fachmännisch führte der Vorsitzende des Vereins Markus Gutberlet, unterstützt vom brillanten Fuldaer Fastnachtsurgestein Günther Elm, durch das Programm. Mit seinen kurzweiligen Beiträgen beispielsweise über die Kinder- und Jugendzeit, Witzen über die Frauenwelt zeigte Günther Elm auch mit Gitarre sein Fastnachtskönnen." (WIR-Bericht Februar 2018).

 

Wir bedanken uns bei einem guten Harmoniefreund für sein Engagement und sein Tun für unseren Verein.

 

Günther wir werden dich nicht vergessen. Ruhe ein Frieden.


Neue Musikalische Leitung Werner Dietrich vorgestellt

Von Prof. Karl Fritz (Dommusikdirektor, Kirchenmusikinstitut Fulda) erhielt Werner Dietrich in Fulda Unterricht an der Orgel. Hierzu gehörte auch das Fach Chorleitung. Seit über 30 Jahren Chorleiter des Männergesangvereins 1919 Uffhausen, war Werner Dietrich Chorleiter des Frauenchores Uffhausen, der Gemischten Chöre Hofbieber, Bachrain sowie der Männerchöre Bimbach und Steinau. Werner Dietrich nahm regelmäßig an Chorleiterfortbildungen teil, u.a. Prof. Gerd Guglhör, München, Stimmbildung. Zahlreiche Konzerte mit seinen Chören, u.a. auch mit Streichorchestern oder Rockbands, dokumentieren seine musikalische Bandbreite und Vorstellungen von interessanter, abwechslungsreicher und anspruchsvoller Chormusik. 

 

„Ich möchte dem Sängerchor "Harmonie" Steinbach ein breit gefächertes Repertoire moderner, zeitgenössischer und romantischer Chormusik aufzeigen. Alle Sänger*innen sollen Freude und Spaß am Singen in guter Gemeinschaft spüren, erleben und genießen. Die großen Verdienste meines Vorgängers Hermann Josef-Schwarz bleiben bestehen.“


Probenstart Erwachsenenchöre unter neuer Leitung

"Ich-sing-nur-unter-der-Dusche" zählt nicht mehr! Sei auch du dabei!

Liebe Sänger, Sängerinnen, Freunde und Gönner der Harmonie, liebe Freunde der Chormusik,

 

wir möchten die im Mai aufgenommene Probenarbeit ohne Pause weiterführen und starten daher

 

am Mittwoch 27.07.2022 um 20 Uhr im DGH unter neuer Musikalischer Leitung.

An diesem Arbeit wird sich die neue Musikalische Leitung vorstellen, wir werden einige Töne singen und können uns anschließend bei gemütlichem Beisammensein kennenlernen.

 

Alle aktiven und passiven Mitglieder sowie alle Chorinteressierten sind herzlich dazu eingeladen.

Ebenso laden wir alle ehemaligen Sänger und Sängerinnen ein, einen Neustart zu versuchen.

Jetzt wäre auch die Gelegenheit für alle "Ich-sing-nur-unter-der-Dusche"-Sänger/-innen ihr Können in der Öffentlichkeit zu zeigen. Traut euch!

 

Bei Fragen könnt ihr euch gerne an uns wenden.

Wir hören und sehen uns am Mittwoch! Versprochen!

Sei auch du dabei! Eure Harmonie


Hermann-Josef Schwarz Ehrenchorleiter der "Harmonie"

50 Jahre Chorleitung bei der „Harmonie“ – Außergewöhnliche Ehrung für Hermann-Josef Schwarz

 

In einem würdigen Rahmen ehrte der Steinbacher Sängerchor „Harmonie“ seinen Chordirektor Hermann-Josef Schwarz für über 50 Jahre überaus erfolgreiche Chorleitung des Vereines. Der Abend begann im als Sängerdorf bekannten Ort mit einem festlichen Gottesdienst in der St. Matthäus-Kirche, dem anschließenden Ehrungsakt sowie einem gemütlichen Beisammensein im Gasthof „Zum Adler“.

Hermann-Josef Schwarz wurde 1970 als junger Mann Chorleiter des Männerchores, übernahm kurze Zeit später auch den Dirigentenstab des Kinderchores und leitete seit 1980 ebenso den neugegründeten Frauenchor. Bis heute, mit allen Schwierigkeiten, welche die Pandemiezeit in den beiden letzten Jahren mit sich brachte, leitete er den Frauen- und Männerchor sowie den 2012 gegründeten Chor KlangArt. Die Kinderchorleitung übergab er 2005 in neue Hände.

Während des Festgottesdienstes, welcher durch Männer- und Frauenchor unter der Leitung von Susanne Heiderich und Dagmar Schröter sowie durch Organist Thorsten Pirkl melodisch mitgestaltet wurde, gedachte der Verein der verstorbenen Mitglieder der letzten 50 Jahre. Pfarrer Winfried Vogel lobte die durch Schwarz stets gut arrangierte liturgische Liedauswahl. Im Anschluss an den Gottesdienst fand der Ehrungsakt im Gotteshaus statt. Der Erste Vorsitzende des Sängerchors Markus Gutberlet begrüßte den Jubilar sowie die Anwesenden. Bereits 2020 war die Ehrung angedacht, jedoch kam durch die Pandemie alles anders.

Herrn Patrick Schauermann vom Vorstand des Hessischen Sängerbundes, seines Zeichens Bundeschorleiter der hessischen Chorjugend, wurde die besondere Aufgabe zu teil, Schwarz für seine 50-jährige Schaffenskraft mit Urkunde und Nadel auszuzeichnen und die Laudatio zu halten. Schwarz habe aus einem kleinen Gesangverein einen renommierten Chor geschaffen, der eine Vielzahl von Auftritten, auch außerhalb Osthessens, absolvieren und sein Können unter Beweis habe stellen können. Die gesangliche Qualität und die Sängerzahl in den Chören der „Harmonie“ sei ein Verdienst von Schwarz.

Markus Gutberlet ernannte Hermann-Josef Schwarz mit einer besonderen Urkunde zum Ehrenchorleiter des Sängerchores „Harmonie“. Gutberlet wurde hierbei gerahmt durch die beiden Wegbegleiter von Schwarz und Vorgängern im Amt des Vereinsvorsitzenden, Richard Heimrich und Dr. Helmut Zentgraf. Ebenso erhielt die Ehefrau des Jubilars ein Präsent. Dr. Zentgraf sprach in einem Rückblick von einem „Glücksfall“ für die „Harmonie“, Schwarz damals verpflichtet zu haben. Charakteristisch für Schwarz seien harte Arbeit, Liebe zur Musik, Engagement, Zielstrebigkeit, Zuverlässigkeit und Idealismus. Nur durch diese Eigenschaften ihres Chorleiters konnte die „Harmonie“ einen hohen Leistungsstand erreichen. Dr. Zentgraf dankte im Namen der Sängerinnen und Sänger für die unzähligen, unvergesslichen, schönen gemeinsamen Stunden und die äußerst erfolgreiche Zeit.

In den Ehrungsreigen reihte sich als Vorsitzende des Fulda-Rhön-Sängerbundes Monika Beyrow ein, sie gratulierte und dankte für jahrzehntelangen großartigen Einsatz für den Chorgesang und die musikalische Arbeit im Fulda-Rhön-Sängerbund. Mit dem Chorsatz „Danke für die Lieder“ ehrten die Sängerinnen und Sänger nochmals ihren langjährigen Chorleiter und Freund.

Schwarz dankte den Vertretern der Gremien, den damaligen und heutigen Vorständen, dem Verein für die Ernennung zum Ehrenchorleiter, Herrn Pfarrer Vogel für die gute und kooperative Zusammenarbeit, den musikalisch Mitverantwortlichen sowie vor allem den Sängerinnen und Sängern. Der verdiente Chordirektor ADC ließ die Höhen und auch Tiefen der Vereinsgeschichte aus seiner Sicht Revue passieren und wünschte eine erfolgreiche chormusikalische Weiterarbeit. Im Saal des Gasthofes „Zum Adler“ fand der Abend seinen gemütlichen Ausklang im Kreise der „Harmoniefamilie“.


Die Rasselbande und der Kinderchor starten wieder durch

Nach der langen Coronapause starten die Rasselbande sowie der Kinderchor ab Juni wieder durch.

Alle Infos links im Flyer

 

Mehr zur Rasselbande: Rasselbande


Digitaler Bunter Abend 2022

Zur Info für alle Harmonisten, Freunde und Gönner und die die es noch werden wollen:
Wir haben soeben an unseren Harmonie-Verteiler, den Mitglieder, Freunde und Gönner bekommen, Links zu Videozusammenschnitten der Bunten Abende von 2014, 2001 und 1991 versendet und wenigstens ein klein wenig Faschingsfeeling zu generieren.
Wollt auch ihr in Zukunft den Harmonie-Mailverteiler bekommen, dann schreibt einfach eine Mail an info@harmonie-steinbach.de
Steinbach helau
Eure Harmonie

Sängerfreundschaft Steinbach-Mertzwiller trauert um Jean-Claude Ritter

Die Sängerfreundschaft zwischen der Chorale „Sainte-Cécile“ Mertzwiller und dem Sängerchor „Harmonie“ Steinbach trauert um den Chorleiter und Präsidenten der Chorale „Sainte-Cécile“ Jean-Claude Ritter, welcher am 3. April 2021 im Alter von 72 Jahren plötzlich verstorben ist.

Jean-Claude Ritter hat mit seiner Arbeit und mit seiner Geselligkeit die deutsch-französische Sängerfreundschaft zwischen Mertzwiller und Steinbach geprägt und vertieft. Seit 1960 war er aktiver Sänger, seit 1971 Chorleiter des Chores (siehe Foto aus der Steinbacher Kirche im Jahr 2001) sowie seit fünf Jahrzehnten Organist in der katholischen Kirche Saint-Michel. In den 1980er Jahren hat Jean-Claude Ritter das Amt des Präsidenten der Chorale „Sainte-Cécile“ übernommen, zuvor hatte das Amt sein Vater Michel Ritter inne.

Bereits seit dem ersten Treffen von Sängerinnen und Sängern der „Harmonie“ und der „Sainte-Cécile“ im Jahr 1981 besteht die Freundschaft zwischen beiden Chören. Es gibt bis heute unzählige offizielle und private Treffen. Besonders in Erinnerung geblieben sind allen die schönen Vereinsfahrten in beide Richtungen.

Am Donnerstag, 8. April, fand das Requiem in der katholischen Kirche zu Mertzwiller statt. Gerne hätte die „Harmonie“ mit einer Abordnung den „Chorfreund“ auf seinem letzten irdischen Weg begleitet, aber dies war nicht möglich. Der Sängerchor „Harmonie“ Steinbach hat mit einem letzten Blumengruß seine Trauer und Dankbarkeit für die vielen Jahre der Freundschaft zum Ausdruck gebracht. In einem Trauerbrief hat der Vorstand der Familie Ritter seine Anteilnahme und Betroffenheit in persönlichen Zeilen mitgeteilt.

Lieber Jean-Claude, ruhe in Frieden!


40 Jahre Frauenchor und 50 Jahre Chorleiter

Im Mai diesen Jahres begeht der Sängerchor „Harmonie“ Steinbach gleich zwei runde Jubiläen. Der Frauenchor, als einer der ersten Frauenchöre im Fulda-Rhön-Sängerbund ins Leben gerufen, begeht sein 40-jähriges Bestehen. Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz wirkt seit 50 Jahren als Chorleiter des Sängerchores „Harmonie“. Leider kann im Moment aufgrund der Corona-Maßnahmen keine Gesangsprobe, keine große Zusammenkunft, geschweige denn ein Konzert oder ein Chorabend wie ursprünglich angedacht, durchgeführt werden.

Gerade das Singen im Chor hat es hart getroffen. Die geltenden Abstandsregeln und die Vorsichtsmaßnahmen, so richtig und wichtig sie auch sind, bringen den Chorgesang in den Proben für insgesamt ca. 75 aktive Kinder, Frauen, Männer und die Musikalische Früherziehung „Rasselbande“ gänzlich zum Erliegen. Trotz allem erinnert der Sängerchor „Harmonie“ gerade in dieser Zeit sehr gerne an die beiden Jubiläen. Verbunden mit der Hoffnung, die Feierlichkeiten mit Chorgesang bald nachholen zu können, sei es im Herbst oder gar erst im kommenden Jahr, wenn dann die „Harmonie“ als Verein schon 95 Jahre „jung“

wird.

Der Frauenchor der „Harmonie“ feiert sein stolzes 40-jähriges Jubiläum. Am 8. Mai 1980 wurde der Frauenchor, der von Anfang an bis heute unter der Leitung von Hermann-Josef Schwarz steht, als einer der ersten in der Region gegründet, vor allem auf Betreiben des damaligen 1. Vorsitzenden Richard Heimrich hin. Dies war die logische Konsequenz aus der Gründung eines Kinderchores im Jahr 1966 (der ebenso bis heute sehr aktiv ist). Der erste offizielle Auftritt des Frauenchores fand in der Steinbacher Kirche am Christkönig-Sonntag statt (23. November 1980). Seitdem haben zu Recht auch die Frauen, neben Männern und Kindern, ihren Platz in den Chören der „Harmonie“. Die momentan 30 aktiven Frauen singen bereits über Jahrzehnte traditionelle sowie beschwingte Chormusik, vielseitig und anspruchsvoll. Der Frauenchor ist heute als wesentlicher Teil der „Harmonie“ nicht mehr wegzudenken, viele der aktiven Frauen zählen gleichzeitig zu den Gründerinnen des Kinder- und Frauenchores. Zwischenzeitlich sangen über 50 Sängerinnen im Chor.

Höhepunkte in der Geschichte des Frauenchores waren und sind die Teilnahmen an reinen Frauenchorkonzerten/-abenden, an den Weihnachtsandachten und Soiréen, der 4. Platz beim Bundesleistungssingen des Hessischen Sängerbundes 1994 in Weilburg sowie nicht zu vergessen: Die schönen Frauenchorausflüge und Fahrten mit dem Gesamtverein. Die Frauen des Vereins freuen sich über ihr Jubiläum und auf das baldige Wiedereinsteigen in die Probenarbeit. Das Foto zeigt einen der ersten Auftritte des Frauenchores, am Bunten Abend im Jahr 1981.

 

Ein weiteres außergewöhnliches Jubiläum kann in diesen Tagen Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz begehen. Seit 50 Jahren steht er als Chorleiter und musikalisch Gesamtverantwortlicher vor den Chören der „Harmonie“ und führt sie durch die Welten der Melodien und des Chorgesangs. Mit seiner ersten Gesangsprobe bei den Männern in Steinbach, kaum zu glauben, genau am 8. Mai 1970, begann die langjährige Zusammenarbeit. Seitdem leitet Hermann-Josef Schwarz ununterbrochen den Männerchor und seit seiner Gründung am 8. Mai 1980

ununterbrochen den Frauenchor. Der gebürtige Fuldaer Schwarz begann seine Karriere also als junger 21-jähriger Dirigent beim Männerchor der „Harmonie“ genau vor 50 Jahren. Den Kinderchor dirigierte er von 1973 bis 1988 und von 1995 bis 2004. Der gemischte Chor „KlangArt“ wird seit seiner Gründung im Jahr 2012 von ihm geleitet, genauso wie viele Fest- und Aktionschöre in der Zeit davor. In dieser Zeit prägte der Chorleiter durch sein Wirken die „Harmonie“ und damit das Sängerdorf Steinbach grundlegend.

Schwarz eilte als Dirigent von Erfolg zu Erfolg, wie etwa mit sehr guten Benotungen bei mehreren Bundesleitungssingen. Schwarz initiierte 1979 die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende Musikalische Weihnachtsandacht, 2013 die Musikalische Soirée und komplettierte mit der Übernahme der Leitung des Frauenchores 1980 das gesangliche Chorspektrum der „Harmonie“. Über einen Zeitraum von 28 Jahren wirkte er im Fulda-Rhön-Sängerbund (FRSB) mit, davon 14 Jahre als Vorsitzender des Musikausschusses, dessen Ehrenvorsitzender er seit 2007 ist. In seiner Amtszeit wurde im Jahr 2000 der Chorleiterchor im FRSB gegründet, den Schwarz bis heute leitet. Mit seinen Ideen und seiner kontinuierlichen Arbeit beeinflusste er während dieser Zeit die Chorlandschaft nicht nur in Steinbach, sondern im gesamten Fulda-Rhön-Sängerbund äußerst positiv. Vor zehn Jahren verlieh die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände (ADC) dem Dirigenten für seine außergewöhnliche und hervorragende Arbeit den Titel „Chordirektor ADC“.

 

Das Foto der Ehrung zum 40. Chorleiterjubiläum im Jahre 2010 zeigt von links nach rechts: Ehrenvorsitzender des FRSB Rudolf Brenzel, den damaligen Vorsitzenden des Musikausschusses des FRSB Thorsten Pirkl, Marianne Schwarz und Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz, Vereinsvorsitzender Markus Gutberlet, Vorsitzende des FRSB Monika Beyrow und den damaligen zweiten Vereinsvorsitzenden Alexander Ritz.


„Ein Hauch von Glanz und Harmonie” - Die „Harmonie“ reiste in die Zwanziger Jahre

Mit dem fastnächtlichen Bunten Abend des Sängerchors „Harmonie“ begann im Dorfgemeinschaftshaus eine Reise in die Zwanziger Jahre. Und schon startete der Countdown zur Weltraumreise der Mini-Cilli-Gang, die tänzerisch ins Jahr 2220 abhoben. Trainerin Victoria Weber hatte Miriam Fischer, Mia Hodes, Anni Koziol, Lotta Krostewitz, Sina Mörmel, Ina Neuenschwander, Carla Schmitt, Carla Schneider, Marlena Schneider, Paula Schröter, Clara Weber, Ella Weber, Mila Wiegand, Ernestine Zentgraf und Rosa Zentgraf  angeleitet. Die vier gewitzten Angler und die elf Kreuzfahrerinnen des Kinderchores begaben sich mit Käpt‘n und Seemann (Thorsten Pirkl als Bordpianist) unter der Leitung von Dagmar Schröter auf große Kreuzfahrt und konnten einiges erleben. Die Kinder sangen „Eine Seefahrt die ist lustig“, brachten den Angelwürmern das Schwimmen bei und bekämpften Veganer mit der Wurscht-Brüh-Spritzpistole. Schillernd führten Patricia Manns und Lukas Gutberlet durch das Programm des Abends. 

Snuufend trafen Hohmann und Kochanski bei der neuen örtlichen Bäckerei aufeinander. Nein, nicht die Väter, sondern ihre Töchter Livia und Alicia spielten Kundin und den Back-Geldausgabeautomat „Joyce“. Beim 24-Stunden-Service-Automat gelangte Kundin Kochanski an ihre Grenzen. In Schale geschmissen hatte sich auch die in die Bütt getretene „Young Oma“ Margot Dreifürst, die sich rein gar nichts von Pubertieren gefallen lässt und so einiges aus dem Alltag der Generationen berichtete. Ihr temperament- und schwungvolles Gardekönnen zeigten die sieben Tänzerinnen der „Pink Diamonds“ aus Ufhausen auf der Bühne, unter der Anleitung von Eyleen Richter. Im Reisebüro der Reiseverkehrsangestellten Dagmar Schröter und ihrem „Hochstift“ Thorsten Pirkl (Klavier) trafen sich die „Jungsängerinnen“, um gesanglich einiges über ihre Reiseziele, die Staus und die Probleme beim Reisen zu erfahren. Als Kunden trafen im Reisebüro Selina Diegelmann (Gitarre), Lena Schröter (Gitarre), Tanja Pieczkowski, Melina Kaiser, Maria Pirkl-Vogt und Christina Kittel ein. Mit u.a. „Im Frühstau zu Berge“, „Greta, wir fliegen nicht mehr nach Kreta“ hatten sie die Lacher auf ihrer Seite.

 

Eine verworrene Situation fanden der Eigentümer Lukas Gutberlet und der Geschäftsführer eines Malerbetriebes Lukas Hohmann auf ihrer Baustelle vor: Die verlotterten Anstreicher Benedikt Manns, Viktor Manns und Thomas Manns hatten mit ihrem „Stift“ Niklas Gutberlet kreuzweise gepinselt, um danach zu erfahren, dass die Wand hätte getupft werden sollen. Aber mit der Erfahrung aus über 300.000 Überstunden gelang ihnen die Lösung des Problems. Nach dem akrobatischen Streichen der Wand ging’s sofort ab zum „Malertshof“. Einigen tänzerischen Betrieb mit lateinamerikanischen Moves gab es bei den „Tanzmäusen“ des SVS. Sie entführten mit gekonnten Schritten unter Sombreros zur „Fiesta Mexicana“ ins schöne Mexiko. Christiane Oswald hatte wieder die Tanzleitung über die Mexikanerinnen Alexandra Brommer, Emma Dietz, Franziska Dietz, Lea Dräger, Leonie Dübbert, Jana Heimroth Lea Krimmel Livia Kochanski Mia Koziol Vanessa Möller, Leni Neuenschwander, Leni

Oswald, Lena Schröter und den Mexikaner Benedikt Ritz.

 

Im Vodafone-H2O-Laden eines Telekomunternehmens gab Herr Schulski (Mario Hosbach) zu, sein in die Jahre gekommenes Handy bereits seit 13 Jahren nicht mehr benutzt zu haben. Stattdessen versuchte der verwunderte Verkäufer Johannes Modenbach, ihm das kleine „Schneewittchens-Lover-Smartphone“ mit dem „Call-me-call-you-call-your-family.in-Timbuktu-Tarif“ aufzuschwatzen. Die jungen Damen aus der Garde „Green Devils“ vom Bruderverein „Cäcilia“ sorgten mit professionellen Schritten zu den ABBA-Hits für ein stimmungsvolles 70er-Jahre-Gefühl. Die Tänzerinnen: Hanna Flügel, Charlize Kanarek, Aline Kehrel, Anna Lorei, Marie Quanz, Chiara Rumker und Elisa Vogt wurden angeleitet von Nadine Günther und Michelle Bott. Die Lacher auf ihrer Seite hatten Waltraud (Kathrin Thiele) und Mariechen (Sophia Heiderich), die versuchten, im Bäcker Brandau ein Rollenspiel als Gast und Kellnerin aufzuführen. S’Mariechen brachte Waltraud natürlich wieder völligst zur Weißglut.

 

Mit ihren Sängerstimmen berichteten die feschen „Jungsänger der Harmonie“ von der ihrem Multifunktionswerkzeug „Thermomix“, vom wirtschaftlichen Aufschwung in Steinbach („Durchs ganze Dorf da geht ein Ruck“) und den Steinbacher C-Promis, gefolgt vom schmissigen „Wenn die nach vorn fällt“. Die Jungsänger: Benedikt Manns, Fabias Möller, Martin Seng, Carsten Herr, Sebastian Albrecht, Thorsten Herr, Lukas Gutberlet, Manuel Dreifürst, Stefan Schmitt, Lukas Hohmann, Niklas Gutberlet und Andreas Nickel (Gitarre). Der indianische Tanz der Twirling Group Destination aus Arzell leitete furios in das große Finale mit allen Akteuren über. Auf der Bühne stellten die Tänzerinnen die Geschichte der zwischen zwei Welten lebenden „Pocahontas“ dar. Die elf Mädels werden angeleitet von Anette Abel. Für den reibungslosen Ablauf sorgten das ganze Auf- und Abbauteam des Vereins unter der Führung und Programmregie von Manuela Gutberlet, Uwe Ludwig (Faschingskomitee), Alexander Dechant, Stefan Aull, Marian Wingenfeld (Technik, Licht und Ton), Niklas Gutberlet, Sebastian Albrecht (Büttenschieber), Wilfried Möller (Film), Martin Möller (Fotos) sowie das Thekenteam um Michael Schmitt und Kathrin Thiele (Speisen und Getränke, Bedienung). Danke allen Helferinnen und Helfern, die diesen schönen Abend möglich gemacht haben!


Spende an Freunde des Frauenbergs

Am ersten Weihnachtsfeiertag und am 28.12. fand in der Steinbacher Kirche bzw. in der Klosterkirche am Fuldaer Frauenberg die 21. „Musikalische  Weihnachtsanadacht“ des Steinbacher Sängerchores

„Harmonie“ statt. Der Eintritt zu beiden Konzerten war frei. Der erste Vorsitzende des Sängerchors „Harmonie“ Markus Gutberlet bat in seinen Begrüßungen in Steinbach und Fulda stattdessen um eine Spende für den noch relativ jungen Verein „Freunde des Frauenbergs e. V.“, der mit seiner Arbeit den Erhalt der Klosteranlage auf dem Fuldaer Frauenberg unterstützt. Vertreten mit einem Dankeswort war der Verein während der Konzerte durch das Vorstandsmitglied Christoph Jestädt.

 

Nach beiden Konzerten konnte ein Betrag über 1275,- Euro von Vorsitzendem Markus Gutberlet, Vereinskassierer Michael Schmitt (auf dem Foto von links) sowie Sängerchormitglied Pater Siegfried Modenbach SAC  (rechts) an die Freunde des Frauenbergs, vertreten durch Christoph Jestädt, übergeben werden.


Musikalische Weihnachtsandachten in Steinbach und Fulda

„Leise, leise, in der Krippe schläft das Jesuskind“

Steinbach/Fulda. Die Chöre des Sängerchores „Harmonie“ aus Steinbach führten am ersten Feiertag sowie am letzten Samstag des Jahres die inzwischen 21. „Musikalische Weihnachtsandacht“ in der Klosterkirche am Frauenberg sowie in Steinbach auf. Bei diesem, alle zwei Jahre stattfindenden besonderen Konzertereignis intoniert die Steinbacher „Harmonie“ mit ihren vier Chören einzeln und in unterschiedlichen Chorformationen die weihnachtliche Geburtsgeschichte in Chorgesang und Orgelspiel sowie mit meditativen Texten. Zuvor wurde die diesjährige Weihnachtsandacht am ersten Weihnachtsfeiertag in der Heimatkirche des Chores aufgeführt (St. Matthäus in Steinbach). Die „Musikalische Weihnachtsandacht“ steht seit 1979 unter der Gesamtleitung von Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz aus Fulda.

Mit „O Bethlehem du kleine Stadt“ nach der Melodie von Lewis H. Redner und dem „Coventry-Weihnachtslied“ im Satz von Hermann-Josef Schwarz berichteten die klangreinen Frauenstimmen vom Wunder der Geburt Christi. Der Männerchor stimmte die überlieferten Weisen „Heilige Nacht“ von Johann Friedrich Reichardt sowie das von Henry Thomas Smart komponierte „Ehre sei Gott in der Höhe“ frohlockend mit ein. Die reinen Kinderstimmen des Kinderchores (Leitung Dagmar Schröter) sangen „Ein Leuchten wie Silber und Gold“ aus dem England des 18. Jahrhunderts sowie „Wunder der Nacht“ von Elsa Andreas. Frauen und Männer sangen gemeinsam, teilweise auch mit dem Kinderchor, das Grell‘sche „Dem in der Finsternis wandelnden Volke“, die feierliche Choralmotette „Licht leuchtet auf über uns“ mit dem Text des Propheten Jesaja, den Schlusschor aus dem Oratorio de Noel „Tollite hostias“, Silchers „Ehre sei Gott in der Höhe“ und das bekannte „Stille Nacht, heilige Nacht“. Traditionell voluminös erklang der Weihnachtshymnus „Transemaus usque Bethlehem“ gemeinsam mit Orgel und Solosoprani Dagmar Schröter und Maria Pirkl-Vogt nach dem Urtext aus Breslau. Ein weiterer Höhepunkt war „Die Geburt Christi“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Unter der Leitung von Hermann-Josef Schwarz stimmte der gemischte Chor KlangArt ein mit dem alten „Den die Hirten lobten sehre“, dem andächtigen „Leise, leise“, dem feierlichen „O selige Nacht“ sowie mit der Orgel „In dunkler Nacht scheint ein Stern über Bethlehem“ von John Rutter.

Zwei meditative Betrachtungen aus der Feder von Pater Siegfried Modenbach SAC trugen ihren Teil dazu bei, sich Gedanken zum Sinn des Weihnachtsfestes zu machen. Neben der Begleitung einzelner Chorstücke vermochte Organist Thorsten Pirkl weitere weihnachtliche Orgelstücke gewandt zu spielen: Die Partita über „Ich steh an deiner Krippe hier“ von Buttstedt, die Meditation über „Veni, veni Emmanuel“ von Wolfgang Rübsam sowie die „Christmas Offertory“ von Elmer Samuel Hosmer. Nach dem Segen durch Pater Siegfried Modenbach SAC und vor dem Applaus schloss das Konzert mit der feierlichen Weise „O du fröhliche, o du selige“, dargebracht von Frauen und Männern.

Die Konzertbesucher wurden um eine Spende für den Verein Freunde des Frauenbergs e. V. gebeten. Der Verein unterstützt mit seiner Arbeit den Erhalt der Klosteranlage am Frauenberg, dem Kleinod in Fuldas Mitte. 

 

Vielen Dank an Sophia Heiderich von Glücksfoto und Marian Wingenfeld von motivWerk für die tollen Bilder!


Konzert zum 125-jährigen Bestehen des Fulda-Rhön-Sängerbundes

Ein stolzes Jubiläum feiert in diesem Jahr der Fulda-Rhön-Sängerbund, dem Zusammenschluss der  Gesangvereine in der Region Fulda. Begangen wurde dies nun auch mit einem Konzert in der Fuldaer Stadtpfarrkirche unter dem Motto "Singet und preiset Halleluja" am Samstag, 19.10.2019. Auch der Sängerchor "Harmonie" Steinbach nahm neben weiteren Chören, Chorgemeinschaften und einem Frauen-Projektchor an diesem konzertanten Ereignis teil. Gast war das Rathgeber-Ensemble Fulda unter der Leitung von Ulrich Moormann.
Der Männerchor brachte "Herr unser Gott, wie groß bist du" dar, der Frauenchor präsentierte gemeinsam mit Thorsten Pirkl an der Orgel "Laudate pueri Dominum op. 39". Von Männerchor, Frauenchor und KlangArt gemeinsam mit dem Rathgeber-Ensemble wurde das gewaltige "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" von Joseph Haydn aufgeführt. Die Chöre der "Harmonie" stehen unter der Leitung von Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz.
Wir gratulieren dem Fulda-Rhön-Sängerbund für die stolzen 125 Jahre herzlich!!! 

Friedewalder Musiksommer - 90 Minuten Frohsinn mit der "Harmonie"

"Wochenend und Sonnenschein” in Friedewald

 

Den „harmonischen“ Abschluss des Friedewalder Musiksommers, der in diesem Jahr im Park neben dem historischen Wasserschloss stattfand, bildeten die

Chorbeiträge des Sängerchores „Harmonie“  Steinbach. Am Sonntag, 25.08.2019, gastierten

dort Kinderchor, Frauenchor, Männerchor sowie KlangArt unter dem Motto „90 Minuten Frohsinn“, der dann auch wirklich jedem der zahlreichen Zuhörer zu Teil wurde.

Bürgermeister Dirk Noll und die zweite Vorsitzende des Vereins Kathrin Thiele eröffneten das Konzert. Zu den 21 fröhlichen Chorbeiträgen, umrahmt von vergnüglichen Gedichten, gehörten die  "Diplomatenjagd“ (Männerchor), „Wissen sie wer Radetzky ist?“ (Frauenchor), „Frühmorgens, wenn das Jagdhorn schallt“ sowie der „Zottelmarsch“

(Gemischter Chor). Bei sommerlichem Wetter erklang „Wochenend und Sonnenschein“ sowie „Tanze Samba mit mir“ (Klangart).

Die Leitung dieser vier Chöre lag in

der Hand von Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz. Das „Kinderserienmedley“ und „Mit Harmonie durch dick und dünn“ sangen die angenehmen Stimmen des Kinderchores unter der Leitung von Dagmar Schröter und zur Klavierbegleitung von Thorsten Pirkl. Langer Applaus honorierte die Darbietungen im Schatten der

Bäume vor dem alten Wasserschloss. 


700 Jahre Steimich...was ein Fest!!!

 

Großen RESPEKT und ein großes DANKESCHÖN an unseren Ortsbeirat und seine Helfer für ALLES. Das war ein ganz tolles Wochenende. Es war für jeden was dabei: Abwechslungsreich, traditionell, spannend, locker, interessant, modern...."einfach Steinbach".

 

Unser Gemischter Chor durfte am Samstag Abend zwei Liedbeiträge zum

Programm beitragen. Wir hoffen, dass euch unser extra umgedichteter

"Steinbacher Jubiläumsmarsch" gefallen hat.

 

Vielen Dank an Bernd Vogt von Osthessennews für diese tollen Bilder!!!


Musikalische Soirée mit „Collegium musicum Fulda“

Eingetaucht in einen „Tag voll Harmonie“

 

Zu einem richtigen „Konzertsaal“ war das Steinbacher Dorfgemeinschaftshaus bewusst hergerichtet. Und in genau diesem Saal fand am Sonntag, 16.09.2018, mit der vierten Musikalischen Soirée des Sängerchores „Harmonie“ ein besonderes Konzertereignis statt. Hier entführten das „Collegium musicum Fulda e. V.“ und die fünf Chöre der gastgebenden „Harmonie“ in passender Atmosphäre auf eine Reise durch einen harmonischen Tag. Zahlreiche Zuhörer erlebten die instrumental und chorisch dargebotenen Stücke aus der Zeit des 16. Jahrhunderts bis in die Moderne.

Der Tag erwachte früh mit den Männerchorsätzen „Das Morgenrot“ und „Schäfers Sonntagslied“ sowie dem Frauenchor mit „Ein Stündlein wohl vor Tag“ und dem „Morgenlied“. Beide Chöre vereint ließen im Gemischten Chor das Brahms’sche „Wach auf, meins Herzens Schöne“ und das heitere Chor-Duett „Frisch auf zum fröhlichen Jagen“ erklingen.

Der Kinderchor mit seinen reinen Stimmen berichtete mit „Tage voller Glücksminuten“ und dem Medley aus dem Musical „Der kleine Tag“ (jeweils Rolf Zuckowski) über tagtägliche Geschehnisse und regte die Konzertgäste zum Nachdenken an. Dirigentin Dagmar Schröter leitete den Kinderchor der „Harmonie“ versiert, Thorsten Pirkl begleitete die Kinder am Klavier, Lisa Zipper untermalte als Sprecherin das Medley. Mit dem gemischten Chor KlangArt neigte sich der Tag dem Abend entgegen, und zwar mit vier abwechslungsreichen Stücken. Das hin und wieder vorkommende Tagträumen versinnbildlichte das Lied „Daydream lullaby“, mit „In der Bar zum Krokodil“ war der Abend über dem antiken Ägypten hereingebrochen. Auch der Abendstimmung in der Pariser Prachtstraße wurde ein Stück gewidmet, die bekannte Melodie „Oh, Champs Elysées“, und dies alles bevor das rhythmische „Tanze Samba mit mir“ den abendlichen Blick nach Brasilien richtete.

 

Eine Reise in den schon nächtlichen Mittelmeerraum wagte der Männerchor mit dem „Schifferlied“ aus der Provence und dem venezianischen „Der Gondelfahrer“ von Franz Schubert. „Die Meere“ und den „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ intonierte gekonnt der Frauenchor. Mit Johannes Brahms schloss sich der Tageslauf: Zur nächtlichen Ruhe fand der gemischte Chor mit „Waldesnacht“, bevor der Satz „Der Mond ist aufgegangen“ verklang (Foto Daniela Wingenfeld). Das „Collegium musicum Fulda“ machte seinem Namen als eines der arriviertesten Streichorchester der Region alle Ehre. Drei große Werke vervollständigten den „Harmonischen Tagesablauf“. Die Zuhörer begeisterte die „Sinfonie Nr. 27 G-Dur Hob. I:27“ in drei Stücken von Joseph Haydn. „Fünf Aquarelle“ zeichnete das Orchester wunderschön in den Raum. Dieses Werk entstammt dem Schaffen von Niels W. Gade. Poetisch zu ging es zu beim „Liebestraum“ von Max Reger, dem „Lyrischen Andante D-Dur“. Die Leitung des 30-köpfigen „Collegium musicum Fulda“ oblag Dirigent Jens-Uwe Schunk. Untermalt wurden die stimmungsreichen Darbietungen von Orchester und Chören mit jeweils passenden Abbildungen, die das Musikalische auch optisch einrahmten. Die Gesamtleitung der Musikalischen Soirée lag in den Händen von Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz, ebenso wie die Leitung von Frauenchor, Männerchor und KlangArt. Am Klavier begleitete Thorsten Pirkl Chorsätze von Kindern, Frauen und Männern in professioneller Weise.

Als Zugabe für diesen besonderen Abend ließen Streicher und Sänger gemeinsam unter der Leitung von Chordirektor Schwarz das feierlich gestaltete „Wo Musik erklingt“ erschallen.

Vielen Dank allen Helfern, Beteiligten und Zuhörern, die diesen Abend zum Erlebnis machten!