Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen beim Sängerchor „Harmonie“ Steinbach. Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wissenswerte über den Verein, seine Chöre und die Aktivitäten. Viel Spaß dabei!

Aktuelle Beiträge

40 Jahre Frauenchor und 50 Jahre Chorleiter

Im Mai diesen Jahres begeht der Sängerchor „Harmonie“ Steinbach gleich zwei runde Jubiläen. Der Frauenchor, als einer der ersten Frauenchöre im Fulda-Rhön-Sängerbund ins Leben gerufen, begeht sein 40-jähriges Bestehen. Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz wirkt seit 50 Jahren als Chorleiter des Sängerchores „Harmonie“. Leider kann im Moment aufgrund der Corona-Maßnahmen keine Gesangsprobe, keine große Zusammenkunft, geschweige denn ein Konzert oder ein Chorabend wie ursprünglich angedacht, durchgeführt werden.

Gerade das Singen im Chor hat es hart getroffen. Die geltenden Abstandsregeln und die Vorsichtsmaßnahmen, so richtig und wichtig sie auch sind, bringen den Chorgesang in den Proben für insgesamt ca. 75 aktive Kinder, Frauen, Männer und die Musikalische Früherziehung „Rasselbande“ gänzlich zum Erliegen. Trotz allem erinnert der Sängerchor „Harmonie“ gerade in dieser Zeit sehr gerne an die beiden Jubiläen. Verbunden mit der Hoffnung, die Feierlichkeiten mit Chorgesang bald nachholen zu können, sei es im Herbst oder gar erst im kommenden Jahr, wenn dann die „Harmonie“ als Verein schon 95 Jahre „jung“

wird.

Der Frauenchor der „Harmonie“ feiert sein stolzes 40-jähriges Jubiläum. Am 8. Mai 1980 wurde der Frauenchor, der von Anfang an bis heute unter der Leitung von Hermann-Josef Schwarz steht, als einer der ersten in der Region gegründet, vor allem auf Betreiben des damaligen 1. Vorsitzenden Richard Heimrich hin. Dies war die logische Konsequenz aus der Gründung eines Kinderchores im Jahr 1966 (der ebenso bis heute sehr aktiv ist). Der erste offizielle Auftritt des Frauenchores fand in der Steinbacher Kirche am Christkönig-Sonntag statt (23. November 1980). Seitdem haben zu Recht auch die Frauen, neben Männern und Kindern, ihren Platz in den Chören der „Harmonie“. Die momentan 30 aktiven Frauen singen bereits über Jahrzehnte traditionelle sowie beschwingte Chormusik, vielseitig und anspruchsvoll. Der Frauenchor ist heute als wesentlicher Teil der „Harmonie“ nicht mehr wegzudenken, viele der aktiven Frauen zählen gleichzeitig zu den Gründerinnen des Kinder- und Frauenchores. Zwischenzeitlich sangen über 50 Sängerinnen im Chor.

Höhepunkte in der Geschichte des Frauenchores waren und sind die Teilnahmen an reinen Frauenchorkonzerten/-abenden, an den Weihnachtsandachten und Soiréen, der 4. Platz beim Bundesleistungssingen des Hessischen Sängerbundes 1994 in Weilburg sowie nicht zu vergessen: Die schönen Frauenchorausflüge und Fahrten mit dem Gesamtverein. Die Frauen des Vereins freuen sich über ihr Jubiläum und auf das baldige Wiedereinsteigen in die Probenarbeit. Das Foto zeigt einen der ersten Auftritte des Frauenchores, am Bunten Abend im Jahr 1981.

 

Ein weiteres außergewöhnliches Jubiläum kann in diesen Tagen Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz begehen. Seit 50 Jahren steht er als Chorleiter und musikalisch Gesamtverantwortlicher vor den Chören der „Harmonie“ und führt sie durch die Welten der Melodien und des Chorgesangs. Mit seiner ersten Gesangsprobe bei den Männern in Steinbach, kaum zu glauben, genau am 8. Mai 1970, begann die langjährige Zusammenarbeit. Seitdem leitet Hermann-Josef Schwarz ununterbrochen den Männerchor und seit seiner Gründung am 8. Mai 1980

ununterbrochen den Frauenchor. Der gebürtige Fuldaer Schwarz begann seine Karriere also als junger 21-jähriger Dirigent beim Männerchor der „Harmonie“ genau vor 50 Jahren. Den Kinderchor dirigierte er von 1973 bis 1988 und von 1995 bis 2004. Der gemischte Chor „KlangArt“ wird seit seiner Gründung im Jahr 2012 von ihm geleitet, genauso wie viele Fest- und Aktionschöre in der Zeit davor. In dieser Zeit prägte der Chorleiter durch sein Wirken die „Harmonie“ und damit das Sängerdorf Steinbach grundlegend.

Schwarz eilte als Dirigent von Erfolg zu Erfolg, wie etwa mit sehr guten Benotungen bei mehreren Bundesleitungssingen. Schwarz initiierte 1979 die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende Musikalische Weihnachtsandacht, 2013 die Musikalische Soirée und komplettierte mit der Übernahme der Leitung des Frauenchores 1980 das gesangliche Chorspektrum der „Harmonie“. Über einen Zeitraum von 28 Jahren wirkte er im Fulda-Rhön-Sängerbund (FRSB) mit, davon 14 Jahre als Vorsitzender des Musikausschusses, dessen Ehrenvorsitzender er seit 2007 ist. In seiner Amtszeit wurde im Jahr 2000 der Chorleiterchor im FRSB gegründet, den Schwarz bis heute leitet. Mit seinen Ideen und seiner kontinuierlichen Arbeit beeinflusste er während dieser Zeit die Chorlandschaft nicht nur in Steinbach, sondern im gesamten Fulda-Rhön-Sängerbund äußerst positiv. Vor zehn Jahren verlieh die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände (ADC) dem Dirigenten für seine außergewöhnliche und hervorragende Arbeit den Titel „Chordirektor ADC“.

 

Das Foto der Ehrung zum 40. Chorleiterjubiläum im Jahre 2010 zeigt von links nach rechts: Ehrenvorsitzender des FRSB Rudolf Brenzel, den damaligen Vorsitzenden des Musikausschusses des FRSB Thorsten Pirkl, Marianne Schwarz und Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz, Vereinsvorsitzender Markus Gutberlet, Vorsitzende des FRSB Monika Beyrow und den damaligen zweiten Vereinsvorsitzenden Alexander Ritz.


„Ein Hauch von Glanz und Harmonie” - Die „Harmonie“ reiste in die Zwanziger Jahre

Mit dem fastnächtlichen Bunten Abend des Sängerchors „Harmonie“ begann im Dorfgemeinschaftshaus eine Reise in die Zwanziger Jahre. Und schon startete der Countdown zur Weltraumreise der Mini-Cilli-Gang, die tänzerisch ins Jahr 2220 abhoben. Trainerin Victoria Weber hatte Miriam Fischer, Mia Hodes, Anni Koziol, Lotta Krostewitz, Sina Mörmel, Ina Neuenschwander, Carla Schmitt, Carla Schneider, Marlena Schneider, Paula Schröter, Clara Weber, Ella Weber, Mila Wiegand, Ernestine Zentgraf und Rosa Zentgraf  angeleitet. Die vier gewitzten Angler und die elf Kreuzfahrerinnen des Kinderchores begaben sich mit Käpt‘n und Seemann (Thorsten Pirkl als Bordpianist) unter der Leitung von Dagmar Schröter auf große Kreuzfahrt und konnten einiges erleben. Die Kinder sangen „Eine Seefahrt die ist lustig“, brachten den Angelwürmern das Schwimmen bei und bekämpften Veganer mit der Wurscht-Brüh-Spritzpistole. Schillernd führten Patricia Manns und Lukas Gutberlet durch das Programm des Abends. 

Snuufend trafen Hohmann und Kochanski bei der neuen örtlichen Bäckerei aufeinander. Nein, nicht die Väter, sondern ihre Töchter Livia und Alicia spielten Kundin und den Back-Geldausgabeautomat „Joyce“. Beim 24-Stunden-Service-Automat gelangte Kundin Kochanski an ihre Grenzen. In Schale geschmissen hatte sich auch die in die Bütt getretene „Young Oma“ Margot Dreifürst, die sich rein gar nichts von Pubertieren gefallen lässt und so einiges aus dem Alltag der Generationen berichtete. Ihr temperament- und schwungvolles Gardekönnen zeigten die sieben Tänzerinnen der „Pink Diamonds“ aus Ufhausen auf der Bühne, unter der Anleitung von Eyleen Richter. Im Reisebüro der Reiseverkehrsangestellten Dagmar Schröter und ihrem „Hochstift“ Thorsten Pirkl (Klavier) trafen sich die „Jungsängerinnen“, um gesanglich einiges über ihre Reiseziele, die Staus und die Probleme beim Reisen zu erfahren. Als Kunden trafen im Reisebüro Selina Diegelmann (Gitarre), Lena Schröter (Gitarre), Tanja Pieczkowski, Melina Kaiser, Maria Pirkl-Vogt und Christina Kittel ein. Mit u.a. „Im Frühstau zu Berge“, „Greta, wir fliegen nicht mehr nach Kreta“ hatten sie die Lacher auf ihrer Seite.

 

Eine verworrene Situation fanden der Eigentümer Lukas Gutberlet und der Geschäftsführer eines Malerbetriebes Lukas Hohmann auf ihrer Baustelle vor: Die verlotterten Anstreicher Benedikt Manns, Viktor Manns und Thomas Manns hatten mit ihrem „Stift“ Niklas Gutberlet kreuzweise gepinselt, um danach zu erfahren, dass die Wand hätte getupft werden sollen. Aber mit der Erfahrung aus über 300.000 Überstunden gelang ihnen die Lösung des Problems. Nach dem akrobatischen Streichen der Wand ging’s sofort ab zum „Malertshof“. Einigen tänzerischen Betrieb mit lateinamerikanischen Moves gab es bei den „Tanzmäusen“ des SVS. Sie entführten mit gekonnten Schritten unter Sombreros zur „Fiesta Mexicana“ ins schöne Mexiko. Christiane Oswald hatte wieder die Tanzleitung über die Mexikanerinnen Alexandra Brommer, Emma Dietz, Franziska Dietz, Lea Dräger, Leonie Dübbert, Jana Heimroth Lea Krimmel Livia Kochanski Mia Koziol Vanessa Möller, Leni Neuenschwander, Leni

Oswald, Lena Schröter und den Mexikaner Benedikt Ritz.

 

Im Vodafone-H2O-Laden eines Telekomunternehmens gab Herr Schulski (Mario Hosbach) zu, sein in die Jahre gekommenes Handy bereits seit 13 Jahren nicht mehr benutzt zu haben. Stattdessen versuchte der verwunderte Verkäufer Johannes Modenbach, ihm das kleine „Schneewittchens-Lover-Smartphone“ mit dem „Call-me-call-you-call-your-family.in-Timbuktu-Tarif“ aufzuschwatzen. Die jungen Damen aus der Garde „Green Devils“ vom Bruderverein „Cäcilia“ sorgten mit professionellen Schritten zu den ABBA-Hits für ein stimmungsvolles 70er-Jahre-Gefühl. Die Tänzerinnen: Hanna Flügel, Charlize Kanarek, Aline Kehrel, Anna Lorei, Marie Quanz, Chiara Rumker und Elisa Vogt wurden angeleitet von Nadine Günther und Michelle Bott. Die Lacher auf ihrer Seite hatten Waltraud (Kathrin Thiele) und Mariechen (Sophia Heiderich), die versuchten, im Bäcker Brandau ein Rollenspiel als Gast und Kellnerin aufzuführen. S’Mariechen brachte Waltraud natürlich wieder völligst zur Weißglut.

 

Mit ihren Sängerstimmen berichteten die feschen „Jungsänger der Harmonie“ von der ihrem Multifunktionswerkzeug „Thermomix“, vom wirtschaftlichen Aufschwung in Steinbach („Durchs ganze Dorf da geht ein Ruck“) und den Steinbacher C-Promis, gefolgt vom schmissigen „Wenn die nach vorn fällt“. Die Jungsänger: Benedikt Manns, Fabias Möller, Martin Seng, Carsten Herr, Sebastian Albrecht, Thorsten Herr, Lukas Gutberlet, Manuel Dreifürst, Stefan Schmitt, Lukas Hohmann, Niklas Gutberlet und Andreas Nickel (Gitarre). Der indianische Tanz der Twirling Group Destination aus Arzell leitete furios in das große Finale mit allen Akteuren über. Auf der Bühne stellten die Tänzerinnen die Geschichte der zwischen zwei Welten lebenden „Pocahontas“ dar. Die elf Mädels werden angeleitet von Anette Abel. Für den reibungslosen Ablauf sorgten das ganze Auf- und Abbauteam des Vereins unter der Führung und Programmregie von Manuela Gutberlet, Uwe Ludwig (Faschingskomitee), Alexander Dechant, Stefan Aull, Marian Wingenfeld (Technik, Licht und Ton), Niklas Gutberlet, Sebastian Albrecht (Büttenschieber), Wilfried Möller (Film), Martin Möller (Fotos) sowie das Thekenteam um Michael Schmitt und Kathrin Thiele (Speisen und Getränke, Bedienung). Danke allen Helferinnen und Helfern, die diesen schönen Abend möglich gemacht haben!


Generalversammlung: „Mitglieder sind die Seele des Vereins“

Die Mitglieder des Sängerchores „Harmonie“ Steinbach hatten sich am Samstag, 25.01.2020, im Saal des Gasthofes „Zum Adler“ eingefunden, um einen Rückblick auf das vergangene Sängerjahr zu halten. Im Mittelpunkt der Berichte standen die erfolgreiche Musikalische Weihnachtsandacht sowie die weitere musikalische und gesellige Arbeit im Verein.

Zur Totenehrung wurde besonders den im vergangenen Jahr verstorbenen Mitgliedern Maria Seifert, Josef Herr, Arthur Liebeck, Hildegard Ludwig, Beate Müller und Renate Müller gedacht. Simone Manns verlas das letztjährige Protokoll.

Markus Gutberlet erstattete als erster Vorsitzender seinen Jahresbericht. Der Verein zählt zum Jahresende 302 Mitglieder, das sind zwei weniger als im Jahr zuvor. Davon sind 75 aktive Sängerinnen und Sänger, davon 15 im Kinderchor, 27 im Frauenchor, 26 im Männerchor sowie 7 zusätzlich im Chor KlangArt. Zu den Sängerinnen und Sängern der vier Chöre kommen die 31 Kinder in der „Rasselbande“, der Musikalischen Früherziehung des Sängerchores. Die Aktivenzahlen sinken weiter, der Chor habe im vergangenen Jahr wieder gelernt, damit umzugehen. Denn immer noch seien die gesanglichen Leistungen der Chöre „Klasse“ und der Verein könne stolz auf sich sein. Dennoch sei nun die Zeit gekommen, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen. Ziel ist immer noch, weitere Sängerinnen und Sänger für die Chormusik zu begeistern. Kulturell umrahmten Bunter Abend, Nikolausfeier und Männerchorwanderung das Sängerjahr 2019. Im Zentrum der Vereins- und Chorarbeit standen die Gestaltung des Friedewalder Musiksommers bei schönstem Wetter sowie die Konzerte der Musikalischen Weihnachtsandacht in Steinbach und am Fuldaer Frauenberg. Zudem sang der Sängerchor Auszüge der Andacht im Hünfelder Kloster und in Rothemann. Teilnehmer war der Sängerchor „Harmonie“ am Jubiläumskonzert „125 Jahre Fulda-Rhön-Sängerbund“ in der Stadtpfarrkirche Fulda und am 700-jähigen Dorfjubiläum in Steinbach. Zu vielen grünen, silbernen, goldenen und diamantenen Hochzeiten, zu Geburtstagen wurde gratuliert, häufig mit einem von Männer-, Frauen- oder Kinderchor dargebrachtem Ständchen. Gutberlet dankte den musikalisch Verantwortlichen Hermann-Josef Schwarz (Chorleitung Erwachsene), Dagmar Schröter (Kinderchorleitung und Rasselbande), Sabine Hohmann (Rasselbande), Thorsten Pirkl (Organist und Pianist) sowie Susanne Heiderich.

Über die Aktivitäten der 15 jungen Sängerinnen und Sänger im Kinderchor berichtete Chorleiterin Dagmar Schröter. Am Jahresbeginn beeindruckte der Auftritt am Bunten Abend als Schulklasse. Wichtige Auftritte fanden am Friedewalder Musiksommer, während der Musikalischen Weihnachtsandacht in Steinbach und zum Turnmusical des TV 09 Burghaun statt. Das ganze Können zeigte der Kinderchor (gemeinsam mit der „Rasselbande“) während seiner Nikolausfeier, die jedes Jahr in Eigenregie durchgeführt wird. Nach Bad Hersfeld zu den Festspielen führte die Kinder ein Ausflug. Der Kinderchor dankt allen Betreuern, Vorstandsmitgliedern und Helfern, die auch im Hintergrund wichtige Arbeit leisten. Die Kinderchorproben finden freitags um 18 Uhr statt, wer einmal reinschnuppern möchte, ist jederzeit gerne gesehen. Zudem gibt es momentan 31 „Rasselbanden-Kinder“ in der Musikalischen Früherziehung des Vereins (Alter 0 bis 6 Jahre). Die Gruppen der „Rasselbande“ stehen unter der Leitung von Sabine Hohmann und Dagmar Schröter.

Uschi Wingenfeld erstatte Bericht aus dem Frauenchor: Neben einigen Auftritten wurde die Faschingsfeier der Frauen, der Besuch des Früchteteppichs in Sargenzell, die Besichtigung des Amazon-Logistikzentrums in Bad Hersfeld, sowie der Besuch einer Theatervorstellung in Ufhausen erwähnt. Wingenfeld dankte dem Vorstand und in besonderer Weise dem Chorleiter Hermann-Josef Schwarz für seine geleistete Arbeit.  Für regelmäßige Teilnahme an den Chorproben der Erwachsenen wurden Rudolf Albrecht, Margot Schmitt, Uschi Wingenfeld, Ursula Burkardt, Gerhard Bott, Berthold Schmitt, Susanne Heiderich, Simone Manns, Eva Schmitt, Anita Manns, Doris Manns, Lothar Albrecht, Martin Möller, Helmut Vogt, Elisabeth Wingenfeld und Michael Schmitt ausgezeichnet. Auch die musikalisch Verantwortlichen wurden mit einem Präsent bedacht (siehe Foto).

Nach dem Kassenbericht durch Michael Schmitt beschied Kassenprüfer Benedikt Manns, die einwandfreie Führung der Kasse. Die Versammlung gab seiner Bitte um Entlastung des Vorstandes statt. Der Wahlleiter Dr. Helmut Zentgraf hatte nun die Aufgabe, die Wahl des neuen Vorstands zu leiten. Im Namen der Mitglieder dankte Dr. Zentgraf und erinnerte an die eigentliche Aufgabe von Vereinen und dass die Seele eines Vereines alle seine Mitglieder seien. Die Wahlergebnisse: 1. Vorsitzender Markus Gutberlet, 2. Vorsitzende Kathrin Thiele, 3. Vorsitzender Uwe Ludwig, 1. Schriftführerin Simone Manns, 2. Schriftführer Mathias Rauschenberg, 1. Kassierer Michael Schmitt, 2. Kassierer Joachim Schröter, Pressewart Sebastian Albrecht, Notenwarte Margot und Berthold Schmitt, Ursula und Martin Möller, Festausschussmitglieder: Marian Wingenfeld, Benedikt Manns, Axel Ufermann, Lukas Hohmann und Manfred Gutberlet, Bunter-Abend-Komitee: Manuela Gutberlet, Uwe Ludwig, Kinderchorbetreuerinnen: Maria Pirkl-Vogt und Paulina Fischbach. Zu Frauenchorbeauftragten wurden bereits zuvor Uschi Wingenfeld und Ruth Albrecht gewählt. Kassenprüfer wurden Christina Kittel, Doreen Wingenfeld und Manfred Gutberlet. Ein besonderes Augenmerk lenkte Vorsitzender Gutberlet auf die Presse- und Informationsarbeit auf der Homepage sowie auf die Arbeit der Musikalischen Früherziehung „Rasselbande“, die von Sabine Hohmann und Dagmar Schröter geleitet wird. Die weiteren größeren Veranstaltungen sind der Bunte Abend am 08.02.2020 sowie das 40-jährige Bestehen des Frauenchores und das 50-jährige Chorleiterjubiläum von Hermann-Josef Schwarz. Diese beiden Jubiläen werden am 09.05.2020 feierlich mit Kirchenkonzert und Chorabend begangen. Die Versammlung klang gemütlich aus mit Videoaufzeichnungen von Wilfried Möller und einer Fotoschau zum vergangenen Sängerjahr. 


Spende an Freunde des Frauenbergs

Am ersten Weihnachtsfeiertag und am 28.12. fand in der Steinbacher Kirche bzw. in der Klosterkirche am Fuldaer Frauenberg die 21. „Musikalische  Weihnachtsanadacht“ des Steinbacher Sängerchores

„Harmonie“ statt. Der Eintritt zu beiden Konzerten war frei. Der erste Vorsitzende des Sängerchors „Harmonie“ Markus Gutberlet bat in seinen Begrüßungen in Steinbach und Fulda stattdessen um eine Spende für den noch relativ jungen Verein „Freunde des Frauenbergs e. V.“, der mit seiner Arbeit den Erhalt der Klosteranlage auf dem Fuldaer Frauenberg unterstützt. Vertreten mit einem Dankeswort war der Verein während der Konzerte durch das Vorstandsmitglied Christoph Jestädt.

 

Nach beiden Konzerten konnte ein Betrag über 1275,- Euro von Vorsitzendem Markus Gutberlet, Vereinskassierer Michael Schmitt (auf dem Foto von links) sowie Sängerchormitglied Pater Siegfried Modenbach SAC  (rechts) an die Freunde des Frauenbergs, vertreten durch Christoph Jestädt, übergeben werden.


Musikalische Weihnachtsandachten in Steinbach und Fulda

„Leise, leise, in der Krippe schläft das Jesuskind“

Steinbach/Fulda. Die Chöre des Sängerchores „Harmonie“ aus Steinbach führten am ersten Feiertag sowie am letzten Samstag des Jahres die inzwischen 21. „Musikalische Weihnachtsandacht“ in der Klosterkirche am Frauenberg sowie in Steinbach auf. Bei diesem, alle zwei Jahre stattfindenden besonderen Konzertereignis intoniert die Steinbacher „Harmonie“ mit ihren vier Chören einzeln und in unterschiedlichen Chorformationen die weihnachtliche Geburtsgeschichte in Chorgesang und Orgelspiel sowie mit meditativen Texten. Zuvor wurde die diesjährige Weihnachtsandacht am ersten Weihnachtsfeiertag in der Heimatkirche des Chores aufgeführt (St. Matthäus in Steinbach). Die „Musikalische Weihnachtsandacht“ steht seit 1979 unter der Gesamtleitung von Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz aus Fulda.

Mit „O Bethlehem du kleine Stadt“ nach der Melodie von Lewis H. Redner und dem „Coventry-Weihnachtslied“ im Satz von Hermann-Josef Schwarz berichteten die klangreinen Frauenstimmen vom Wunder der Geburt Christi. Der Männerchor stimmte die überlieferten Weisen „Heilige Nacht“ von Johann Friedrich Reichardt sowie das von Henry Thomas Smart komponierte „Ehre sei Gott in der Höhe“ frohlockend mit ein. Die reinen Kinderstimmen des Kinderchores (Leitung Dagmar Schröter) sangen „Ein Leuchten wie Silber und Gold“ aus dem England des 18. Jahrhunderts sowie „Wunder der Nacht“ von Elsa Andreas. Frauen und Männer sangen gemeinsam, teilweise auch mit dem Kinderchor, das Grell‘sche „Dem in der Finsternis wandelnden Volke“, die feierliche Choralmotette „Licht leuchtet auf über uns“ mit dem Text des Propheten Jesaja, den Schlusschor aus dem Oratorio de Noel „Tollite hostias“, Silchers „Ehre sei Gott in der Höhe“ und das bekannte „Stille Nacht, heilige Nacht“. Traditionell voluminös erklang der Weihnachtshymnus „Transemaus usque Bethlehem“ gemeinsam mit Orgel und Solosoprani Dagmar Schröter und Maria Pirkl-Vogt nach dem Urtext aus Breslau. Ein weiterer Höhepunkt war „Die Geburt Christi“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Unter der Leitung von Hermann-Josef Schwarz stimmte der gemischte Chor KlangArt ein mit dem alten „Den die Hirten lobten sehre“, dem andächtigen „Leise, leise“, dem feierlichen „O selige Nacht“ sowie mit der Orgel „In dunkler Nacht scheint ein Stern über Bethlehem“ von John Rutter.

Zwei meditative Betrachtungen aus der Feder von Pater Siegfried Modenbach SAC trugen ihren Teil dazu bei, sich Gedanken zum Sinn des Weihnachtsfestes zu machen. Neben der Begleitung einzelner Chorstücke vermochte Organist Thorsten Pirkl weitere weihnachtliche Orgelstücke gewandt zu spielen: Die Partita über „Ich steh an deiner Krippe hier“ von Buttstedt, die Meditation über „Veni, veni Emmanuel“ von Wolfgang Rübsam sowie die „Christmas Offertory“ von Elmer Samuel Hosmer. Nach dem Segen durch Pater Siegfried Modenbach SAC und vor dem Applaus schloss das Konzert mit der feierlichen Weise „O du fröhliche, o du selige“, dargebracht von Frauen und Männern.

Die Konzertbesucher wurden um eine Spende für den Verein Freunde des Frauenbergs e. V. gebeten. Der Verein unterstützt mit seiner Arbeit den Erhalt der Klosteranlage am Frauenberg, dem Kleinod in Fuldas Mitte. 

 

Vielen Dank an Sophia Heiderich von Glücksfoto und Marian Wingenfeld von motivWerk für die tollen Bilder!


Jahresabschlusswanderung "Rund um Steinbach"

Bei winterlich-sonnigem Wanderwetter trafen sich am Sonntag, 29.12.2019, die Männer des Sängerchores „Harmonie“ Steinbach, um zur jährlichen Jahresabschlusswanderung zu starten. Die 22 wanderbegeisterten Sänger begannen ihren Marsch über das „Kreuz“ in Richtung Klausmarbach, um über Flugplatz, die Ritzeburg, den Galgenberg zum Kegelspielradweg zu gelangen. In der Nähe des Ostbahnhofs in Burghaun war bereits die „Harmonische Jausenstation“ geöffnet. Hier gab es eine kleine Stärkung in Form von Glühwein, Bier und sogar Plätzchen! Der weitere Weg führte direkt und ohne Umschweife in die Untere Mühle zur Familie Pape, wo sich einige gemütliche Stunden mit Unterhaltung und Gesang anschlossen, natürlich bestens verköstigt. Mit Unterstützung durch die Gitarre und der „Harmonischen Liederkiste“ wurden zahlreiche Lieder gesungen. Die Organisation des Nachmittags und Abends lag in den Händen des Wander-Orga-Teams. Danke auch an die Damen der Jausenstation!


Advents- und Nikolausfeier - Viel Applaus für das "Sternreisemusical"

Zur traditionellen Advents- und Nikolausfeier der Chorkinder des Sängerchores „Harmonie“ Steinbach waren am Sonntag, 8. Dezember 2019, Groß und Klein in den vorweihnachtlich dekorierten Saal des Gasthofes „Zum Adler“ nach Steinbach gekommen. Adventlicher Chorgesang und Beiträge von den Kinderchormitgliedern sowie den Kindern der Rasselbande verkürzten die Wartezeit auf den Heiligen Nikolaus, der angekündigt hatte, an diesem Tag die Kinder der „Harmonie“ zu besuchen.

Anna Bosold, Selina Diegelmann, Lena Schröter und Philipp Rehberg begrüßten die Kinder und deren Familienangehörige im Saal. Die Feier startete mit den weihnachtlichen Klängen der Gitarrengruppe (Leni Neuenschwander, Lea Dräger, Lena Schröter und Selina Diegelmann). „Und ein Leuchten wie Silber und Gold“ sangen die Kinderchormitglieder (Leitung: Dagmar Schröter, Klavier: Thorsten Pirkl). Kathrin Thiele, 2. Vorsitzende des Sängerchors, konnte für vier Sängerinnen und Sängern eine Ehrung für aktives Singen vornehmen. Anna Bosold, Lucie Rancke, Philipp Rehberg (für drei Jahre) sowie Lena Schröter (für 6 Jahre) erhielten eine Nadel des Hessischen Sängerbundes bzw. eine Vereinsurkunde für ihr aktives Mitwirken.

Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war das „Sternreisemusical“, dessen weihnachtliche Geschichte von Kinderchor und Rasselbande aufgeführt wurde. Ein Stern reist rund um die Welt und lernt viele unterschiedliche Weihnachtsbräuche kennen, so in Russland, Australien, Nordamerika, Afrika, Europa, Chile und natürlich: Im Himmel in der Engelswerkstatt. Die Rasselbandenkinder der Musikalischen Früherziehung sangen unter der Anleitung von Sabine Hohmann lautstark eindrücklich „Die Weihnachtsbäckerei“. Die Gitarrengruppe stimmte „Leise rieselt der Schnee“ an, daraufhin hatte der Nikolaus den Weg in den Saal gefunden. Unterstützt von seinen jungen Helfern mahnte und lobte der große Bischof von Myra die Kleinsten und konnte viele Geschenke, auch an die Mitglieder des Kinderchores und der Rasselbande, verteilen. Als Dank hatten die beschenkten Kinder dem Nikolaus Gedichte oder Lieder vorgetragen. Während dem mit Trompete (Philipp Rehberg) begleiteten Lied „Kling Glöckchen“ zog der Nikolaus aus dem Saal aus, um seine Reise durch das Dorf fortzusetzen.

 Die Kinder des Kinderchores bedankten sich für die Organisation und Unterstützung an diesem Abend, besonders bei der Kinderchorleiterin Dagmar Schröter sowie bei den Kinderchorbetreuerinnen Paulina Fischbach und Maria Pirkl-Vogt, bei der Rasselbanden-Leiterin Sabine Hohmann, bei Thorsten Pirkl am Klavier und den Gitarrenspielerinnen, bei den Eltern für die leckeren Kuchenspenden, beim „Dino“ und dem Gasthof „Zum Adler“ für die Bewirtung und nicht zuletzt beim Team für Auf-, Abbau und Dekoration. Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren sind herzlich eingeladen, einmal in die Kurse der „Rasselbande“, der Musikalischen Früherziehung der „Harmonie“, reinzuschnuppern. Alle Kinder ab sechs Jahren, die gerne singen, sind herzlich eingeladen, einmal in die Kinderchorprobe zu kommen. Die Probenstunde der jungen Sängerinnen und Sänger findet jeden Freitag um 18 Uhr im Sängerraum des DGH’s in Steinbach statt. Wir freuen uns auf Dich! Auf diesem Wege wünschen die „Harmonie“-Kinder sowie der gesamte Sängerchor „Harmonie“ Steinbach allen Lesern besinnliche Festtage!


Konzert zum 125-jährigen Bestehen des Fulda-Rhön-Sängerbundes

Ein stolzes Jubiläum feiert in diesem Jahr der Fulda-Rhön-Sängerbund, dem Zusammenschluss der  Gesangvereine in der Region Fulda. Begangen wurde dies nun auch mit einem Konzert in der Fuldaer Stadtpfarrkirche unter dem Motto "Singet und preiset Halleluja" am Samstag, 19.10.2019. Auch der Sängerchor "Harmonie" Steinbach nahm neben weiteren Chören, Chorgemeinschaften und einem Frauen-Projektchor an diesem konzertanten Ereignis teil. Gast war das Rathgeber-Ensemble Fulda unter der Leitung von Ulrich Moormann.
Der Männerchor brachte "Herr unser Gott, wie groß bist du" dar, der Frauenchor präsentierte gemeinsam mit Thorsten Pirkl an der Orgel "Laudate pueri Dominum op. 39". Von Männerchor, Frauenchor und KlangArt gemeinsam mit dem Rathgeber-Ensemble wurde das gewaltige "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" von Joseph Haydn aufgeführt. Die Chöre der "Harmonie" stehen unter der Leitung von Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz.
Wir gratulieren dem Fulda-Rhön-Sängerbund für die stolzen 125 Jahre herzlich!!! 

Frauenchor besucht Früchteteppich

Die Frauen des Sängerchores „Harmonie“ Steinbach besuchten am Mittwoch, 11.09.2019, den 32. Früchteteppich in der Alten Kirche Sargenzell. Hier wird kunstvoll und beeindruckend „Die Berufung des Levi“ aus dem Markus-Evangelium dargestellt. Frau Pfeffermann informierte die Frauen über die Alte Kirche, den Maler des Bildnisses (William Hole) und die Technik des Legens von Körnern und gemahlenen Blüten durch Künstlerin Heike Richter und ihr Team. Mit einem gemütlichen Ausklang endete der schöne Abend.


Friedewalder Musiksommer - 90 Minuten Frohsinn mit der "Harmonie"

"Wochenend und Sonnenschein” in Friedewald

 

Den „harmonischen“ Abschluss des Friedewalder Musiksommers, der in diesem Jahr im Park neben dem historischen Wasserschloss stattfand, bildeten die

Chorbeiträge des Sängerchores „Harmonie“  Steinbach. Am Sonntag, 25.08.2019, gastierten

dort Kinderchor, Frauenchor, Männerchor sowie KlangArt unter dem Motto „90 Minuten Frohsinn“, der dann auch wirklich jedem der zahlreichen Zuhörer zu Teil wurde.

Bürgermeister Dirk Noll und die zweite Vorsitzende des Vereins Kathrin Thiele eröffneten das Konzert. Zu den 21 fröhlichen Chorbeiträgen, umrahmt von vergnüglichen Gedichten, gehörten die  "Diplomatenjagd“ (Männerchor), „Wissen sie wer Radetzky ist?“ (Frauenchor), „Frühmorgens, wenn das Jagdhorn schallt“ sowie der „Zottelmarsch“

(Gemischter Chor). Bei sommerlichem Wetter erklang „Wochenend und Sonnenschein“ sowie „Tanze Samba mit mir“ (Klangart).

Die Leitung dieser vier Chöre lag in

der Hand von Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz. Das „Kinderserienmedley“ und „Mit Harmonie durch dick und dünn“ sangen die angenehmen Stimmen des Kinderchores unter der Leitung von Dagmar Schröter und zur Klavierbegleitung von Thorsten Pirkl. Langer Applaus honorierte die Darbietungen im Schatten der

Bäume vor dem alten Wasserschloss. 


Kinderchor erlebt “Emil und die Detektive”

Am Sonntag, 11.08.2019, machte der Kinderchor des Sängerchores „Harmonie“ Steinbach einen Ausflug zu den Bad Hersfelder Festspielen. Ziel war die Premiere von „Emil und die Detektive“. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einer kleinen Spielerunde fuhren wir nach Bad Hersfeld, um uns die Musical-Premiere von „Emil und die Detektive“ anzuschauen. Das Besondere an dieser Inszenierung war, dass die Hauptrollen von Kindern besetzt waren. Nach 90 Minuten toller Unterhaltung und einem Eis fuhren wir zufrieden

und glücklich wieder nach Hause.

 


700 Jahre Steimich...was ein Fest!!!

 

Großen RESPEKT und ein großes DANKESCHÖN an unseren Ortsbeirat und seine Helfer für ALLES. Das war ein ganz tolles Wochenende. Es war für jeden was dabei: Abwechslungsreich, traditionell, spannend, locker, interessant, modern...."einfach Steinbach".

 

Unser Gemischter Chor durfte am Samstag Abend zwei Liedbeiträge zum

Programm beitragen. Wir hoffen, dass euch unser extra umgedichteter

"Steinbacher Jubiläumsmarsch" gefallen hat.

 

Vielen Dank an Bernd Vogt von Osthessennews für diese tollen Bilder!!!


"Hut auf... und los geht's" - Bunter Abend 2019

So viele pfiffige Hüte hatte die Welt noch nicht gesehen. Mit dem fastnächtlichen Bunten Abend des Sängerchors „Harmonie“ startete im Dorfgemeinschaftshaus am Samstag, 16.02.2019, eine wohl „gut behütete“ Kampagne. Mit einem bunten Programm unter dem Motto „Hut auf… und los geht‘s“ zog in Steinbach närrische Stimmung auf. Auch die verschärfte „Hut-Time“ tat ihr Übriges dazu bei.

Die neunmalklugen und gewieften Kinder und Jugendlichen des Kinderchores unter der Leitung von Dagmar Schröter hielten eine musikalische Schulstunde in einem echten Klassenzimmer ab. „Damen“ statt „Weiber“ zu sagen, empfahl hier die Klassenlehrerin. Dann müsse man auch „das dämliche“ statt „das weibliche Geschlecht“ sagen, so ein kecker Schüler. Mit „Wie gut, dass man das Sch... erfand“, dem „Spinnenlied“ und „Wer hat an der Uhr gedreht“ begeisterte der Chor in Klassenformation. Thorsten Pirkl begleitete am Klavier. Fastnachtskundig führte Vorsitzender Markus Gutberlet durch das Programm, das gespickt von heiteren Schunkelrunden war. Einigen tänzerischen Betrieb im Ozean gab es „Unter dem Meer“ bei den Jüngsten des Abends, der „Mini-Cilli-Gang“. Unter der Anleitung von Stephanie Herr und Victoria Weber tanzten folgende Meerjungfrauen: Miriam Fischer, Carla Schneider, Marlena Schneider, Clara Weber, Paula Schröter, Carla Schmitt,

Rosa Zentgraf, Anni Koziol, Ernestine Zentgraf, Mia Hodes, Ina Neuenschwander, Mila Kollmann, Lotta Krostewitz, Ella Weber und Sina Mörmel. Während der Bauarbeiten für den Faschingswagen hatten die Akrobatinnen Alicia Hohmann und Livia Kochanski in einem Zwiegespräch über ihre komischen Väter und das Dorfgeschehen die Lacher auf ihrer Seite. Einstudiert wurde das Gespräch von Sabine Hohmann und Agata Kochanski. Die jungen Damen der Garde „Green Devils“ (Leitung Nadine Günther) entführten mit fetzigen Schritten in die Welt der „Black

Beauties“. Die Beine schwangen Marie Quanz, Monice Bott, Annika Jordan, Charlize Kanarek, Chiara Rumker, Hanna Flügel, Elisa Vogt, Anna Lorei. Lustig verpackte Gesellschaftskritik zur Ausbeutung der einfachen Leute und zum Billig-Bio-Essen brachte Ruth Albrecht mit ihrer Neuinterpretation von „Max und Moritz“ in der Auflage von 2019 an. an. „So ganz heimlich und ohne unser Wissen, hat uns die große Wirtschaft ins Gehirn gesch...“ war eines ihrer Resümees. Die Tanzmäuse des SVS lenkten die Aufmerksamkeit in den tropischen Regenwald zu Tarzan und „seinen Janes“.

Dass sich Frauen und Männer einst aus den dortigen Affen entwickelten, wurde in den abwechslungsreichen Teilen des Tanzes deutlich. Tarzan Benedikt Ritz war umgeben von Jana Heimroth, Lea Krimmel, Lena Schröter, Mia Koziol, Emma Dietz, Franziska Dietz, Livia Kochanski, Sarah Krieger, Leni Oswald, Leonie Dübbert, Alexandra Brommer, Lea Dräger und Leni Neuenschwander. Die tropische „Affenbande“ wurde geleitet von Christiane Oswald. Auf den Bauernhof am Stoppelsberg zum „Schlachtefest“ hatten die 13 „Jungsänger der Harmonie“ geladen. Mit ihren Sängerstimmen berichteten sie von der Viehverwertung bis hin zum Tellergericht („Die Lende von Marion“), dem Verschwinden der Steinbacher Unternehmer („Wo sind all die Unternehmer hin“), von der liebenswerten „Heimat“ Steinbach und dem allseits bekannten „Bierlied“. An der Gitarre Andreas Nickel, Sänger waren Marcus Herr, Benedikt Manns, Martin Seng, Fabian Möller, Lukas Gutberlet, Thorsten Herr, Sebastian Albrecht, Carsten Herr, Manuel Dreifürst, Niklas Gutberlet, Stefan Schmitt und Lukas Hohmann.

Der „Mann“ der hat es schwer: Bernd Weber in der Bütt reimte über den „Mann im Wandel der Zeit“. Ihr temperament- und schwungvolles Gardekönnen zeigten die „Pink Diamonds“ aus Ufhausen auf der Bühne. Ihr „Kölsches Medley“ wurde aufgeführt von Anna Sophie Schellhaas, Annika Fink, Antonia Eckard, Chiara Kehl, Mara Rimmel, Juliana Hohmann, Maja Dücker und Jolina Fink. Im „Servicecenter für Büroausstattung“ trafen der junge Berater Johannes Modenbach und der aus der Zeit gefallene Schreibmaschinennutzer Norbert Herr aufeinander. Zunächst hielt der Berater das unbekannte technische Gerät für eine Küchenmaschine! Die Taste „F“ der Schreibmaschine des Kunden war defekt, so dass auch der Befehl „Alt – Strg – Entf“ nicht gefunden und eingegeben werden konnte. Unterdessen füllte sich das Jungsängerinnen-Wartezimmer bei Dr. med. Wurst (Thorsten Pirkl am Klavier) unter dem Slogan „Eine leichte Diabetes – mit Insulin da geht es“. Mit „Aber sonst gesund“, „Als ich so 13, 14, 15 war“,

"Ja, ja, so blau, blau, blau“ und „Hut ab!“ besangen die neun Damen kleinere und größere Behandlungsmethoden für Jedermann. Die Sängerinnen: Melina Kaiser, Lena Schröter (Gitarre), Selina Diegelmann (Gitarre), Christina Kittel, Dagmar Schröter, Maria Pirkl-Vogt, Celina Gutberlet, Patricia Manns und Kathrin Schmitt. Nachdem die betagten Damen „Waltraud und Mariechen“ (Kathrin Thiele und Sophia Heiderich) erstmal ein „Zelfie“ im Saal „durchgeschossen“ hatten, konnten sie vom Männerfang auf ihrer letzten Kreuzfahrt und der damit verbundenen Genderproblematik berichten (Datingportale für Senioren unter www.senile-partner.de). „Made for history“ waren die professionellen Tanzschritte der „Sushine ladies“ des SVS, die in die Geschichte entführten. Mit dabei waren Leona Nemetz, Maren Bott, Lea Trapp, Constanze Lange, Franziska Vogt, Katharina Michel, Magdalena Mörmel, Sophia Stehnke, Celine Seuring und Julia Hess. Der Tanz leitete furios in das große Finale und die Polonaise mit allen Akteuren über. Für das weitere Amüsement im Saal sorgte der musikbegeisterte Harald „Magic“ Kirchner.

Für den reibungslosen Ablauf sorgten das ganze Auf- und Abbauteam des Vereins unter der Führung und Programmregie von Verena Ludwig, Manuela Gutberlet, Uwe Ludwig (Faschingskomitee), Alexander Dechant, Stefan Aull, Marian Wingenfeld (Technik, Licht und Ton), Meike Ludwig, Niklas Gutberlet, Lukas Gutberlet, Sebastian Albrecht (Büttenschieber), Wilfried Möller (Film), Martin Möller (Fotos) sowie Michael Schmitt und Kathrin Thiele (Speisen und Getränke, Bedienung). Danke allen Helferinnen und Helfern. Und nun: „Hut ab“ für einen solch schönen Abend. Allen Lesern wünschen wir ein dreifaches Helau! 

 

Info zu den nachfolgenden Bildern:

Einzelne Eltern möchten nicht, dass Bilder ihrer Kinder veröffentlicht werden. Daher können wir leider keine Bilder der betreffenden Gruppe zeigen. Es tut uns leid.


Musikalische Soirée mit „Collegium musicum Fulda“

Eingetaucht in einen „Tag voll Harmonie“

 

Zu einem richtigen „Konzertsaal“ war das Steinbacher Dorfgemeinschaftshaus bewusst hergerichtet. Und in genau diesem Saal fand am Sonntag, 16.09.2018, mit der vierten Musikalischen Soirée des Sängerchores „Harmonie“ ein besonderes Konzertereignis statt. Hier entführten das „Collegium musicum Fulda e. V.“ und die fünf Chöre der gastgebenden „Harmonie“ in passender Atmosphäre auf eine Reise durch einen harmonischen Tag. Zahlreiche Zuhörer erlebten die instrumental und chorisch dargebotenen Stücke aus der Zeit des 16. Jahrhunderts bis in die Moderne.

Der Tag erwachte früh mit den Männerchorsätzen „Das Morgenrot“ und „Schäfers Sonntagslied“ sowie dem Frauenchor mit „Ein Stündlein wohl vor Tag“ und dem „Morgenlied“. Beide Chöre vereint ließen im Gemischten Chor das Brahms’sche „Wach auf, meins Herzens Schöne“ und das heitere Chor-Duett „Frisch auf zum fröhlichen Jagen“ erklingen.

Der Kinderchor mit seinen reinen Stimmen berichtete mit „Tage voller Glücksminuten“ und dem Medley aus dem Musical „Der kleine Tag“ (jeweils Rolf Zuckowski) über tagtägliche Geschehnisse und regte die Konzertgäste zum Nachdenken an. Dirigentin Dagmar Schröter leitete den Kinderchor der „Harmonie“ versiert, Thorsten Pirkl begleitete die Kinder am Klavier, Lisa Zipper untermalte als Sprecherin das Medley. Mit dem gemischten Chor KlangArt neigte sich der Tag dem Abend entgegen, und zwar mit vier abwechslungsreichen Stücken. Das hin und wieder vorkommende Tagträumen versinnbildlichte das Lied „Daydream lullaby“, mit „In der Bar zum Krokodil“ war der Abend über dem antiken Ägypten hereingebrochen. Auch der Abendstimmung in der Pariser Prachtstraße wurde ein Stück gewidmet, die bekannte Melodie „Oh, Champs Elysées“, und dies alles bevor das rhythmische „Tanze Samba mit mir“ den abendlichen Blick nach Brasilien richtete.

 

Eine Reise in den schon nächtlichen Mittelmeerraum wagte der Männerchor mit dem „Schifferlied“ aus der Provence und dem venezianischen „Der Gondelfahrer“ von Franz Schubert. „Die Meere“ und den „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ intonierte gekonnt der Frauenchor. Mit Johannes Brahms schloss sich der Tageslauf: Zur nächtlichen Ruhe fand der gemischte Chor mit „Waldesnacht“, bevor der Satz „Der Mond ist aufgegangen“ verklang (Foto Daniela Wingenfeld). Das „Collegium musicum Fulda“ machte seinem Namen als eines der arriviertesten Streichorchester der Region alle Ehre. Drei große Werke vervollständigten den „Harmonischen Tagesablauf“. Die Zuhörer begeisterte die „Sinfonie Nr. 27 G-Dur Hob. I:27“ in drei Stücken von Joseph Haydn. „Fünf Aquarelle“ zeichnete das Orchester wunderschön in den Raum. Dieses Werk entstammt dem Schaffen von Niels W. Gade. Poetisch zu ging es zu beim „Liebestraum“ von Max Reger, dem „Lyrischen Andante D-Dur“. Die Leitung des 30-köpfigen „Collegium musicum Fulda“ oblag Dirigent Jens-Uwe Schunk. Untermalt wurden die stimmungsreichen Darbietungen von Orchester und Chören mit jeweils passenden Abbildungen, die das Musikalische auch optisch einrahmten. Die Gesamtleitung der Musikalischen Soirée lag in den Händen von Chordirektor ADC Hermann-Josef Schwarz, ebenso wie die Leitung von Frauenchor, Männerchor und KlangArt. Am Klavier begleitete Thorsten Pirkl Chorsätze von Kindern, Frauen und Männern in professioneller Weise.

Als Zugabe für diesen besonderen Abend ließen Streicher und Sänger gemeinsam unter der Leitung von Chordirektor Schwarz das feierlich gestaltete „Wo Musik erklingt“ erschallen.

Vielen Dank allen Helfern, Beteiligten und Zuhörern, die diesen Abend zum Erlebnis machten! 


Rundfunkgottesdienst in HR4 aus dem Bonifatius-Kloster Hünfeld

Am 2. Weihnachtsfeiertag gestalteten wir den Rundfunkgottesdienst aus dem Kloster Hünfeld mit, welcher auf HR4 live übertragen wurde.

Unter folgendem Link ist die Aufnahme des Gottesdienstes auf der Homepage von HR4 abrufbar: Link